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Landwirtschaft: Getreidelager

Unsere 20 Meter breite und 25 Meter lange Getreidehalle, die wir 2005 gebaut haben, besteht aus einer fünf Meter breiten Durchfahrt, der Schüttgrube und der eigentlichen Lagerfläche. Diese ist 20 Meter lang und 15 Meter breit bei einer Höhe von fünf Metern können wir somit etwa 900 t Getreide lagern.


In der Ernte schütten wir das Getreide vom Anhänger in eine fünf Meter tiefe Schüttgrube, in die 20 Kubikmeter bzw. die Ladung von einem großen bzw. von zwei kleinen Anhängern passt. Aus der Grube wird das Getreide mit einer Rohrschnecke, die eine Leistung von 25 Tonnen Getreide pro Stunde schafft, wieder nach oben befördert. Über ein Förderband wird das Korn dann bis zu fünf Meter hoch eingelagert.


In der Rohrschnecke wird das Futtergetreide über zwei Düsen mit Propionsäure bestäubt, um es zu konservieren. Auf eine Tonne Getreide kommen zehn Liter Säure als Schutz vor Pilzen, Bakterien und Erwärmung.


In einem guten Erntejahr dreschen wir an die 750 t Getreide. Davon etwa 450 t Weizen, 250 t Gerste und 50 t Hafer. Etwa 500 t verfüttern wir an unsere Tiere, während wir die restlichen 250 Tonnen später als Brotgetreide verkaufen. Das Brotgetreide wird nicht mit der Propionsäure behandelt. Da wir keine eigene Getreidetrocknung haben, darf das Getreide höchstens 15% feucht sein, um es einzulagern. Dagegen kann Futtergetreide bis zu 20% Feuchte haben. Noch feuchteres Futtergetreide verklebt die Futterautomaten der Schweine.